Bildung

Ziel des entwicklungsorientierten Therapieangebotes ist die umfassende Wiedereingliederung ehemaliger Substanzenabhängiger in die Gesellschaft, verbunden mit der Befähigung zur selbstbestimmten Lebensführung. Dabei kommt der Bildung eine überragende Bedeutung zu – denn was nützt Betroffenen das durch die Therapie aufgebaute Selbstvertrauen, wenn sie nach dem Therapieaustritt keine Chance auf eine Arbeitsstelle haben, weil ihr Bildungsstand den Anforderungen nicht genügt?

 

Die professionelle Begleitung von bildungsdefizitären Menschen ist eine wichtige Aufgabe: Wir leben in einer Bildungsgesellschaft: Wer über zu wenig Bildung verfügt, gehört rasch zu einer Randgruppe. Dadurch ist die Nachhaltigkeit der Therapie gefährdet. Die Reintegration unserer Klientel in die Gesellschaft und in die Arbeitswelt wird mit dem Anheben des Bildungsniveaus auf verschiedenen Ebene besser erreicht. Dies dient sowohl dem Klienten als auch der Gesellschaft.  

 

Mit verschiedenen Schulungsangeboten wird versucht, die Bildungslücken der KlientInnen zu schliessen. Zudem werden im Rahmen realer Gegebenheiten Perspektiven aufgezeigt, Realitäten vermittelt und Zugang zu Informationen ermöglicht.

 

Zum Bildungsangebot gehören:

       

Kunst- und Maltherapie

Ausdrucksmöglichkeit für Klienten, rascherer und emotionaler Zugang zur Seelenwelt. Ausdrucksmittel auch für intellektuell schwächere KlientInnen und für KlientInnen mit Problemen bei der Verständigung (Migration). Einmal pro Woche.

 

Computerschulung

Grundlagen der PC-Anwendung. Drei Stunden pro Woche.           

 

Stellensuchgruppe

Einmal pro Woche treffen sich die KlientInnen der Rehabilitation zur Stellensuchgruppe. Unter professioneller Anleitung werden Bewerbungen geschrieben, Interviewsituationen geübt, etc. Drei Stunden pro Woche.     

 

Schuldensanierungsplanung/Budgetplanung

Die Beratungsstelle KANU erstellt mit dem Klienten einen Schuldensanierungsplan und eine individuelle Budgetplanung, um die oft riesigen Schuldenberge der KlientInnen abzubauen. Dies beinhaltet Korrespondenz und mündliche Kommunikation mit Ämtern, Firmen, Familien, Beiständen und anderen. Aktensichtigung, und -organisation, etc.

 

Eltern-spezifische Weiterbildung

„Unsere Eltern“ sind oftmals in der eigenen persönlichen Entwicklung stark verzögert. Kommt dazu, dass sie selbst eine ausgesprochen belastete Biographie mitbringen. Nicht selten sind sie ebenfalls Opfer von Misshandlungen und Übergriffen. Diese Themen wurden nie bearbeitet, und die Verstrickungen sind täglich erlebbar. Der Wissens- und Erfahrungsschatz, welches die Bedürfnisse eines Babys sind, ist äusserst schmal und brüchig. Die Grenze der Überforderung ist schnell einmal erreicht. Mit internen Weiterbildungen, Elternabenden und der gezielten Elternberatung bis hin zu konkreten Prozessbegleitungen werden diese Menschen in der neuen und noch ungewohnten Rolle des Elternseins unterstützt und gefördert.

    Adresse:

    ULMENHOF

    Sozialtherapie

    Affolternstrasse 40 

    8913 Ottenbach ZH

     

    Situationsplan



    Anmeldung - Koordination - Auskünfte:

     

    KANU

    Beratung und Nachsorge

    Schützengasse 31

    8001 Zürich

    Tel. 044 454 40 50

    kanu@STOP-SPAM.diealternative.ch

    DIE ALTERNATIVE | Verein für umfassende Suchttherapie | Affolternstrasse 40 | Postfach | 8913 Ottenbach