Rehabilitation FISCHERHUUS, Birmensdorf/ZH

 

Rehabilitation  

Nach der stationären Therapie wagen die Bewohnerinnen und Bewohner hier ihre ersten Schritte zurück in ein eigenständiges Leben. Die in der Therapiephase erworbene Selbstständigkeit wird in der Rehabilitation FISCHERHUUS, Birmensdorf/ZH  unter neuen gesellschaftlichen Bedingungen stabilisiert und weiterentwickelt, das Leben danach wird eingeübt.

Integration

Die KlientInnen haben nach der Rehabilitation im FISCHERHUUS die Möglichkeit eine Wohnung in den Integrationswohungen BACHMOOS Obfelden/ZH zu beziehen. Diese stehen auch externen KlientInnen zur Verfügung, die ihre Therapie oder Vergleichbares absolviert haben. Die Wohnungen  eignen sich für KlientInnen, die sich den grossen Schritt zurück in die Eigenständigkeit noch nicht zutrauen und die eine weiterführende minimale und punktuelle Betreuung wünschen. Besonders geeignet ist das BACHMOOS für Mütter/Eltern und ihre Kinder, da die Wohnanlage einen grossen Garten mit Spielplatz einschliesst und der Kindergarten und die Schule in wenigen Minuten zu erreichen sind.

In den zwei BACHMOOS-Häusern wohnen sowohl KlientInnen als auch RegelmieterInnen, die kein Suchtproblem haben.

 

Das FISCHERHUUS wurde 1990 mit der Erkenntnis gegründet, dass Therapieabgängerinnen und -abgänger besonders bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft Unterstützung benötigen.  

 

Grösstmögliche Selbstständigkeit  als Ziel

 

Unter realitätsnahen Verhältnissen versuchen die KlientInnen ihre Abstinenz oder ihren beschränkten Konsum zu stabilisieren, sie gestalten ihr Leben selbstständig und achten besonders auf folgende Punkte:

    

  • Aufbau und Pflege eines tragfähigen Beziehungsnetzes
  • verantwortungsvolle Mutter- resp. Vaterrolle
  • eigene Haushaltsführung
  • Bestehen im Arbeitsalltag
  • sinnvoll selbstgestaltete Freizeit
  • Budgetplanung/Finanzverwaltung
  • Verlässlichkeit und Eigenverantwortung
  • sich und seine Fähigkeiten richtig einschätzen lernen
  • mit kleinen Schritten, die anfallenden Probleme angehen und lösen
  • sich selber Sorge tragen
  • Ausdauer 
  • situationsgerechtes Sozialverhalten im Alltag 

 

Angebot  

  • Individuelle Einzel-, Paar- und Gruppengespräche
  • Regelmässige Standortgespräche. Krisenintervention
  • Informelle Kontakte
  • Alltagssituationen werden mit Unterstützung von Fachleuten geübt und verankert
  • Tagesstruktur: Arbeit ausserhalb oder Integrations-Arbeitsplatz in den PALETTI Werkstätten, Ottenbach/ZH bis ein Arbeits- oder Ausbildungsplatz extern gefunden ist
  • Kinderbetreuung im Kinderhaus TIPI (Nachbarhaus) während der Arbeitszeit der Eltern (Mutter/Vater).   

  

Kontakt

KANU Beratung Nachsorge, Zürich

Tel. 044 454 40 50

kanu@STOP-SPAM.diealternative.ch

 

Situationsplan

      

Kontakt:

KANU Beratung Nachsorge

Zurlindenstrasse 134

8003 Zürich

Tel. 044 454 40 50

kanu@STOP-SPAM.diealternative.ch

 

DIE ALTERNATIVE | Verein für umfassende Suchttherapie | Affolternstrasse 40 | Postfach | 8913 Ottenbach