Eltern im stationären Setting

Zwei Generationen

Eltern sein ist kein Grund, um auf eine stationäre Therapie zu verzichten. Kinder können gleichzeitig mit ihrer Mutter und/oder ihrem Vater eintreten. Eine gelingende Elternschaft setzt sowohl eine reife Persönlichkeit als auch elterliche Kompetenzen voraus. Beides wird in der Therapie gefördert und eingeübt.

 

Leben Eltern und Kind beim Eintritt nicht zusammen, wird in Zusammenarbeit mit dem Beistand eine fachlich vertretbare Rahmenplanung für beide Generationen entwickelt.

 

Individuelle Aufenthaltsplanung

Für die Mutter, den Vater und für das Kind werden individuelle Aufenthaltsplanungen erstellt. Diese sehen Zeiten vor, in denen sich alle unabhängig voneinander ihren Themen widmen können. Das Kind wird dabei tagsüber von vertrauten Fachpersonen in der Kindergruppe betreut. Dadurch wird eine förderliche Entwicklung beim Kind sichergestellt und die Eltern können sich ganz auf ihre Therapie einlassen. Bei Krisen der Eltern wird das Kind im gewohnten Rahmen weiterbetreut.

 

Eltern-spezifische Instrumente und Angebote

Zusätzlich zum allgemeinen Therapieprogramm für alle Erwachsenen kommen bei Eltern weitere spezifische Instrumente und Angebote zur Anwendung:

  

  • Kompetenzorientierte Arbeit mit Familien und in stationären Settings KOFA/KOSS
  • Fachliche Anleitung und Begleitung in der Kinderbetreuung
  • Erziehungsberatung
  • Elternbildung zu Themen wie Entwicklungsaufgaben, medizinische Versorgung, Rituale

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